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Nützliche Werkzeuge, Bastelmaterialen, Tipps & Tricks

 
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cartman
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BeitragVerfasst am: 06.05.2003, 01:58    Titel: Nützliche Werkzeuge, Bastelmaterialen, Tipps & Tricks Antworten mit Zitat

Wie wäre es mit einem Werkzeug-FAQ?

Ich habe eine solche Liste mal in drei Kategorien unterteilt:
Grundausstattung - sollte jeder haben
Sehr nützlich - erleichtert das Bastlerleben
Für Freaks - das braucht nicht jeder

Wer noch Ergänzungen oder Fragen hat, her damit.

Danke an Bitschrotty, LazyZero, züchopat, scotty, Bier-Prinz und diets für ihre Tipps.


GRUNDAUSSTATTUNG
----------------
Uhrmacher-Handbohrer
Bohrer 0,5 / 1 / 1,5 / 2 mm

Kleine Metallsäge
Nagelfeile

15W Lötkolben mit 0,5mm Spitze
Lötzinn 1mm
Entlötlitze schmall

kleiner Kreuzschlitz-Schraubendreher
kleiner Schlitz-Schraubendreher
Pinzette
kleine Zange
kleiner Seitenschneider
Cutter-Messer
Lineal

Sekundenkleber


SEHR NÜTZLICH
--------------
Proxxon oder Dremel Minibohrmaschine
Bohrständer
kleiner Schraubstock
Bohrer 0,3 - 2 mm in 0,1er-Schritten
Bohrer 3 mm
div. Fräser
div. Schleifer
Trennscheibe

Lötkolbenablage mit Schwamm
Lötständer "dritte Hand"

Plastik-Messschieber
Nadelfeilenset
Feinmechaniker-Schraubendreher (Kreuz / Schlitz)
Multimeter

Alleskleber / Heisskleber
harzfreies Öl / Fett
Lötfett und/oder Lötwasser (besonders zum Akku-Löten)

4,5mm Steckschlüssel für M2 Muttern (Mini-Z Radmuttern)


FÜR FREAKS
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Micro Koordinaten-Tisch

Kleber Loctide 648
Kleber Stabilit Express
Kleber Sicomet
Nähmaschinen-Öl

Grosses Fräss- und Schleifsortiment
digitaler Präzisions-Messschieber
Gewindebohrer M1 und M2
Schneideisen

SMD Lötstation
Lötzinn 0,5 mm

Oszilloskop


BEZUGSQUELLEN
----------------
Viele der oben genannten Werkzeuge findet man nicht im Baumarkt um die Ecke. Besonders kleine Bohrer, kleine Gewindeschneider, Micro-Fräser und Feinlötkolben bekommt man besser online.
http://www.conrad.de (teuer - hat aber alles)
http://www.reichelt.de (preiswert - die Auswahl ist aber geringer)
http://www.ghw-modellbau.de/ (für Spezialwerkzeug)
http://www.fohrmann.com/ (für Spezialwerkzeug)
http://www.ebay.de (da gibt es einfach alles)

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Zuletzt bearbeitet von cartman am 28.05.2005, 19:46, insgesamt einmal bearbeitet
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cartman
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BeitragVerfasst am: 26.05.2005, 14:53    Titel: Re: Nützliche Werkzeuge, Bastelmaterialen, Tipps & Tricks Antworten mit Zitat

Bitschrotty hat für seinen Resine-Umbau einen genialen Eigenbau-Schleifer gebaut:


Aus einer alten elektrischen Zahnbürste sind so verschiedenen Schleifer und auch Trennwerkezuge entstanden. Das Funktionsprinzip ähnelt dem des Fein Multimasters, nur ist es wesentlich kleiner.

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BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 00:37    Titel: Re: Nützliche Werkzeuge, Bastelmaterialen, Tipps & Tricks Antworten mit Zitat

Ein weiterer Tipp von Bitschrotty:

Alternative Spachtelmasse
... man nehme Stücke eines zerschnittenen Tischtennisballs, einen Kronkorken als "Schüsselchen" und ein paar Tropfen Aceton. Es dauert nicht lange und man hat eine geschmeidige Kunstoffmasse, mit der sich prima Fugen und Kratzer füllen lassen


Zur Erklärung:
Zelluloid löst sich in Aceton und nimmt auch etwas davon in sich auf. Das Ergebnis ist eine Paste, die zunächst weich ist, aber zügig aushärtet.

AUFPASSEN:
Die Paste ist sehr leicht entzündlich!
Bitte nicht in großen Mengen verwenden.
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Zuletzt bearbeitet von cartman am 27.05.2005, 01:11, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 12:05    Titel: Re: Nützliche Werkzeuge, Bastelmaterialen, Tipps & Tricks Antworten mit Zitat

Aus LazyZeros Kaufanfrage nach einem M1-Gewindescheider entstanden folgende Tipps:


  • cartman:
    Noch ein Tipp für die Einsteiger ins Gewindeschneiden: Gewinde schneidet man am besten, wenn das Bohrloch geölt ist. Dadurch bricht der Schneider nicht so schnell und das Gewinde wird sauberer. Als Öl nimmt man sogenanntes "Schneidöl". Hab aber auch schon mit normalen Maschinenöl geschnitten, als nichts anderes da war.

  • LazyZero:
    Ich hab bis jetzt zwar nur wenige Gewinde in Messing geschnitten,
    aber hatte auch nie Schneidöl da. Deshalb benutze ich Esso Universalöl, nicht verharzend und säurefrei. Das selbe gilt auch für das Bohren in Metal, immer ein Tropfen Öl dazu.

  • Bier-Prinz:
    Ein kleiner Tipp beim Bohren und Gewindeschneiden von Aluminium: Am besten nimmt man dabei kein Öl sondern Spiritus. Das Alu schmiert dann nicht mehr den Gewindebohrer zu.

  • diets:
    Bei kleinen Gewinden nie mit den für Gewindebohrer/Schneideisen passenden Halten schneiden. Viel zu klobig.

    Für Innengewinde nehme ich einen kleines Spannfutter (Handbohrer). Am besten mit drehbarer Endstück (wie die kleinen Schraubenzieher), dann kann man auch etwas Druck ausüben.

    Bei Aussengewinden spanne ich das Werkstück in den Dremel und setze das Schneideisen nur mit der Hand an. Mit der anderen Hand wird nun das Bohrfutter gedreht.
    Unabhängig davon, ob ich mit Maschinen- oder Handgewindebohrern arbeite, immer eine Umdrehung vor und eine halbe zurück.

    Geduld ist das Beste um abgebrochenen Gewindeschneidern vorzubeugen

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Zuletzt bearbeitet von cartman am 28.05.2005, 19:48, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 28.05.2005, 15:05    Titel: Re: Nützliche Werkzeuge, Bastelmaterialen, Tipps & Tricks Antworten mit Zitat

Lötvorbereitungen
Die Lötspitzen eines Lötkolbens sind Verbrauchsmaterialen. Je nach Einsatzzweck und Anwendungsdauer brennen sie im Laufe der Zeit mehr oder weniger schnell weg. Normale Lötspitzen sind vernickelt, allerdings findet man auf dem Markt auch Spezial-Lötspitzen, die eine besonders haltbare Beschichtung haben (z.B. Ersadur). Diese Spitzen sind zwar teurer, halten aber seeeehr lange.
Grundsätzlich gilt, dass Lötspitzen von geregelten Lötstationen deutlich länger halten. Ungeregelte Handlötkolben brennen eine Spitze schon alleine aufgrund der hohen Temperaturen schneller weg. Ich selber bevorzuge deshalb eine Ersa Lötstation mit einer eingeregelten Temperatur von ca. 380-400°C.

Damit eine Lötspitze lange hält, sollte man folgendes beachten:

  • Vor der Löten die Lötspitze auf einem feuchten (nicht nassen!) Schwamm oder Papiertuch säubern.
  • Vor dem ersten Einsatz einer Lötspitze muss diese verzinnt werden. Dazu wird die Lötspitze großzügig mit Lötzinn benetzt, mit dem Schwamm gesäubert und nochmal in Lötzinn gewälzt.
  • Niemals nach dem Löten eine Spitze säubern! Dadurch wird die schützende Lötzinnschicht entfernt und die Spitze kann schneller verzundern.
  • Feine Lötspitzen sollten nicht nachgefeilt werden. Dadurch wird die Beschichtung zerstört und die Lötspitze ist unbrauchbar.
    Falls jemand fragt: Das gilt nicht für Lötkolben aus dem Dachdeckerbereich. Die sind so dick, da kann man sich eine Kupferstatue draus feilen und immer noch löten...
  • Abgebrannte Lötspitzen kann man nicht reparieren, nur austauschen.
  • Hilfskonstruktionen, wie ein um eine dicke Spitze gewickelter, dünner Kupferdraht, sind nur ein schlechter Ersatz für eine feine Spitze und daher nicht zu empfehlen. Zumal eine dünne 0.4er Spitze z.B. für den Ersa Tip 260 gerade mal 2.50 Euro kostet.


Wie schon erwähnt, bevorzuge ich Ersa Lötkolben (Tip 260) und -stationen (Analog 60).
http://www.ersa.de/de/index.html
Wer dort ein wenig stöbert, der findet auch die Ersa-Löttips und die Ersa-Lötfibel.

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Zuletzt bearbeitet von cartman am 28.05.2005, 15:07, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 31.03.2006, 22:00    Titel: Re: Nützliche Werkzeuge, Bastelmaterialen, Tipps & Tricks Antworten mit Zitat

Tipp von leo2k:

Reparatur von ausgerissenen Gewinden
Ich hab das jetzt schon mehrfach an meinem Zetti und auch am Asso, sowie am 1:10er folgendermaßen gemacht:
Mit einer Spritze fülle ich das defekte Plastikgewinde mit Sekundenkleber auf, dann nehme ich eine Schraube (am besten eine ganz neue, saubere und dazu den genau passenden Schraubenzieher) und schraube sie ganz schnell in das Gewinde bis zum Anschlag rein. Nach einer Nacht Durchtrockenzeit habe ich wieder ein astreines Gewinde - besser als es vorher war.

Anmerkung: Wenn man die Schraube vorher leicht einölt oder einfettet, bleibt sie garantiert nicht kleben.

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